LESUNGEN
DÜSSELDORF, CINEMA FILMKUNSTKINO, SCHNEIDER-WIBBEL-GASSE 5-7, 19. APRIL (SONNTAG), 13 Uhr. Kinovorstellung mit vorherigem Talk plus Lesung aus Sebastian Brücks Roman „Der Über-Dandy. Hanns Heinz Ewers tanzt Italo Disco“. Gezeigt wird im Rahmen der Reihe „Perspektiven – #TalktrifftFilm“ die Verfilmung des berühmtesten Ewers-Romans „Alraune“ aus dem Jahr 1952, mit Hildegard Knef, Erich von Strohheim und Karlheinz Böhm. Tickets online oder an der Tageskasse.
DÜSSELDORF, MALKASTEN, JACOBISTR. 6, 26. MAI (Dienstag), 19 UHR (Eintritt frei). Im Malkastenpark liest Sebastian Brück aus seinem Roman „Der Über-Dandy. Hanns Heinz Ewers tanzt Italo Disco“. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Malkasten und dem Literaturbüro NRW. Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW. Begrüßung & Einführung: Christoph Westermeier, Leitung Künstlerverein Malkasten. Link zur Veranstaltung: hier.
„DER ÜBER-DANDY“ IN DER PRESSE
Studiobesuch beim Düsseldorfer Lokalradio Stream D:
„Der Düssel-Flaneur war Special Guest im Kulturmagazin 90minDUS am 11. März 2026. Sebastian Brück – der Mann, der die Düssel von der Quelle bis zur Mündung kennt, der Autor, der 2024 mit dem Literaturförderpreis Düsseldorf ausgezeichnet wurde, der Journalist, der einen „aus der Zeit gefallenen Roman“ über den etwas in Vergessenheit geratenen Düsseldorfer Schriftsteller Hanns Heinz Ewers (1871-1943) geschrieben hat – sprach mit Maria und Michael über Düsseldorfs Highlights, Musik, Clubs, zu Italo Disco tanzende Autoren und Reisen durch die Zeit.“
Die gesamte Sendung (inklusive Musik) gibt es hier als Podcast zum Nachhören.
VierNull schrieb im Februar 2026 über „Der Über-Dandy. Hanns Heinz Ewers tanzt Italo Disco“:
„Im Nachhinein hat man Hanns Heinz Ewers auch als Deutschlands ersten Popliteraten bezeichnet. Aus diesem Gedanken entwickelt sich eine weitere Stärke des heutigen Romans. Sebastian Brück nimmt dieses Genre auf, interpretiert es und schafft so eine weitere Dimension seines Werks. Die Hauptfiguren begeistern sich beide für Italo Disco und diskutieren best-nerdig über die Songs, Heldinnen und Helden dieser Ära. Das liest sich wie Nick Hornby in dessen besten Zeiten. Man sieht einen Titel, im Kopf beginnen Melodien oder Refrains zu laufen, und mehr und mehr dreht sich die Diskokugel der Erinnerungen. (…) Sebastian Brück schafft in „Der Über-Dandy“, was seine Kolumnen schon ausgezeichnet hat. Er vermittelt auf die schönstmögliche Weise Wissen: indem er eine Geschichte erzählt. So wie in den Kolumnen entwickelt sich diese wesentlich durch die Dialoge zweier gegensätzlicher Figuren. (…)“
Das Blog Greif & Feder schrieb am 5. April 2026 über „Der Über-Dandy. Hanns Heinz Ewers tanzt Italo Disco“:
„Dieses Buch will weder klassische Lebensbeschreibung noch bloße literarische Spielerei sein, sondern bewegt sich bewusst in einem Zwischenraum: zwischen Gegenwartsroman, Künstlerporträt, kulturhistorischer Annäherung und ironisch gebrochener Hommage. Genau darin liegt seine besondere Qualität. (…) Im Zentrum steht die ebenso originelle wie riskante Idee, dass der Protagonist Stephan Unverfehrt, ein frustrierter Realschullehrer mit Ewers-und Italo-Disco-Passion, im Düsseldorf der Gegenwart auf den mutmaßlich zeitreisenden Hanns Heinz Ewers trifft. Eine solche Konstruktion könnte leicht gekünstelt oder allzu verkopft wirken. Hier aber entfaltet sie ihren Reiz gerade deshalb, weil sie dem Roman erlaubt, den historischen Ewers nicht museal auszustellen, sondern ihn in Reibung mit der Gegenwart zu bringen. Ewers erscheint nicht nur als Name aus der Literaturgeschichte, sondern als Figur, als Habitus, als Stil, als Provokation. Der Roman fragt also nicht bloß, wer Hanns Heinz Ewers war, sondern auch, was von einer solchen Existenzform heute noch übrig ist oder überhaupt noch denkbar wäre. (…) So bleibt am Ende der Eindruck eines sehr eigenwilligen, gebildeten und charmanten Romans, der eine ungewöhnliche Idee überzeugend trägt. Der etwas sperrige Titel passt letztlich besser, als man zunächst denkt, weil auch das Buch selbst Lust an Übertreibung, Stil und kalkulierter Exzentrik hat. Der „Über-Dandy – Hanns Heinz Ewers tanzt Italo Disco“ ist ein lesenswerter Roman über einen beinahe vergessenen Autor, über Dandyismus als Lebensform, über ästhetische Pose, Zeitreisen und die eigentümliche Schönheit des Unzeitgemäßen. Ein kluger, eigensinniger und sympathisch unzeitgemäßer Roman für Leser, die literarische Sonderwege und fast vergessene Autoren schätzen.“
LESERSTIMMEN ZU „DER ÜBER-DANDY“
„Sprachlich verspielt, klug und atmosphärisch: ein eigenwilliger Roman mit literarischem Charme, der angenehm im Gedächtnis bleibt. (…) Sebastian Brück verbindet Biografie, literarisches Spiel, Popkultur und eine fast schwebende, leicht exzentrische Erzählweise zu einem Text, der vor allem durch seinen Ton und seine Idee überzeugt. Besonders gefallen hat mir, wie kenntnisreich und gleichzeitig leichtfüßig der Roman mit Inszenierung, Erinnerung und künstlerischer Selbststilisierung umgeht. Das wirkt nie beliebig, sondern sehr bewusst komponiert und sprachlich auffallend souverän. Gerade die Atmosphäre und die vielen klugen Anspielungen machen den Reiz des Buches aus. Man merkt auf fast jeder Seite, dass hier mit großer Lust an Sprache und Literatur erzählt wird. (…) Für mich ist Der Über-Dandy ein besonderes, intelligentes und sehr lesenswertes Buch, das sich gerade durch seinen Mut zum Eigenen von vielen anderen Romanen absetzt.“
Rezension auf Lovelybooks.de, 29.3.2026
„Die Idee den früher gefeierten Schriftsteller wieder aufleben zu lassen fand ich sehr originell. (…) Mir hat es gefallen mit den beiden Figuren und Ewers ständigem Begleiter, einem ganz besonderen Dackel auf die Reise zu gehen und den vergessenen Autor kennenzulernen. (…) Sebastian Brück hat es geschafft, Gegenwart und Vergangenheit zu verweben. Sehr interessant fand ich die Auszüge aus Originaltexten aus der Vergangenheit. Die Plaudereien der beiden Reisenden über Philosophie, Politik und über Ewers Lieblingsmusik, Italo Disco machten das Buch kurzweilig zu lesen.“
Rezension auf Lovelybooks.de, 29.3.2026
„Ein interessanter Plot. (….) Der Schreibstil des Autors hat mir zugesagt. Dieser Roman lässt sich flüssig lesen, man kommt gut in die Geschichte hinein und kann sich gut in die Protagonisten hineinversetzen.“
Rezension auf Amazon.de, 22.3.2026
„Sebastian Brück beweist mit ‚Der Über-Dandy‘, dass Biografisches auch verdammt sexy und modern sein kann. Er nähert sich der Figur Hanns Heinz Ewers mit einer Sprache, die fast schon magisch ist – wortgewaltig, aber nie anstrengend. Man merkt beim Lesen richtig, wie viel Spaß der Autor daran hatte, die Grenze zwischen Gestern und Heute verschwimmen zu lassen. (…) Es ist kein Buch, das man einfach nur ‚konsumiert‘, sondern eines, das nachhallt. Für alle, die außergewöhnliche Typen und präzise Sprache lieben, ist das hier ein absolutes Muss.“
Rezension auf Lesejury.de, 18.3.2026
„Was für ein genialer, wilder Trip! (…) Ein absolut außergewöhnlicher Mix aus historischer Biografie, feinsten popliterarischen Bezügen und einem rasanten Roadmovie. So etwas in dieser Form habe ich wirklich noch nie gelesen. (…) Wer auf der Suche nach intelligenter Unterhaltung mit der perfekten Balance aus feiner Ironie und echtem Tiefgang ist, muss dieses Buch lesen.“
Rezension auf Hugendubel.de, 18.3.2026
„Wir Lesende folgen Ewers und Unverfehrt durch Düsseldorf, beider Heimatstadt, nach Holland, an den Bodensee und nach Berlin. Ewers Reisen um die Welt werden hingegen nicht wiederholt. Dennoch werden wir bestens unterhalten, durch Plaudereien und Anekdoten nicht nur aus Ewers bewegtem Leben, sondern auch aus aktueller Politik, Philosophie und natürlich Musik.“
Rezension auf Lovelybooks.de, 17.3.2026
„Ein Roadmovie mit einem längst vergessenen Literaturstar, Brück lässt ihn auferstehen, das Buch hat ein wenig Berlin Babylon-Flair, erzählt aber auch eine eigene Geschichte, so verrückt wie es Hanns Heinz Ewers wohl auch war. Großer Lesespaß!“
Rezension auf Amazon.de, 17.3.2026
„In meinen Augen eine wirklich lesenswerte Neuerscheinung. Nach 296 kurzweiligen Seiten steht man dann vor der Frage: Was liest man nun anschließend – auf diesem Niveau?“
Kommentar auf Instagram, 16.3.2026
„Mit scharfem Witz, literarischem Feinsinn und überraschenden Zeitsprüngen feiert Der Über-Dandy Deutschlands ersten Popliteraten und lädt Leser:innen zu einer temporeichen, kreativen und unterhaltsamen Reise durch Zeit und Persönlichkeit ein.“
Rezension auf Lovelybooks.de, 12.3.2026
„Die Lebensgeschichte eines relativ unbekannten Tausendsassas mit Hilfe einer Zeitreise authentisch erzählt.“
Rezension auf Thalia.de, 15.3.2026
ÜBER DAS BLOG DÜSSEL-FLANEUR
Vorstellung des Blog bei Kultur.West – Magazin für Kunst und Gesellschaft in NRW (Juni 2020):
„Der bekannteste unbekannte Fluss Deutschlands: Sebastian Brück hat der Düssel einen eigenen Blog gewidmet: Unscheinbar. Das beschreibt die Düssel wohl am besten. Selbst in der nach ihm benannten Landeshauptstadt verläuft der rund 40 Kilometer lange Nebenfluss des Rheins oft unterirdisch. Das schreckt den Düssel-Flaneur Sebastian Brück nicht, er spaziert seit 2014 in Etappen von der Mündung bis zur Quelle an der Düssel entlang und dokumentiert die Spaziergänge in seinem Blog in Wort und Bild. Richtig näher gekommen ist er seinem Ziel noch nicht – aber darum geht es gar nicht. Es zählen die kleinen Beobachtungen am Rande und die Gespräche mit dem besten Freund P. Im Dialog vermitteln sie viel Wissenswertes über Flüsse im Allgemeinen und die Düssel im Speziellen, nehmen aber auch Bezug auf aktuelle Ereignisse und ihre Lebenssituation. Eine Entschleunigung mit viel Ironie und Humor für die im besten Sinne gilt: Der Weg ist das Ziel.“
Vorstellung des Blogs Düssel-Flaneur im Bücher-Magazin (6/2020):
„Es begann vor Jahren mit einem fiktionalisierten Spaziergang zweier Freunde, die beide grob was mit Medien machten (was sich seither nicht geändert hat). Seitdem haben der Journalist Sebastian Brück und sein bester Freund P. Düsseldorf, Köln und das Neandertal erkundet und eine Bank mitten in einem Feld berühmt gemacht. In seinem Blog (…) macht der Flaneur Ausflüge in die Provinz, die Geschichte und die Popkultur und nimmt uns mit an Orte, die wir sonst übersehen hätten.“
RP Online, 19. Februar 2018: “11 inspirierende Social Media-Kanäle”, mit Düssel-Flaneur als Nr. 11:
“(…) Ein Herz für Düsseldorfs zweitbekanntesten Fluss: Dafür, dass die Stadt nach ihm benannt ist, führt die Düssel ein ziemliches Schattendasein in Düsseldorf. Zu mächtig ist der Rhein. Sebastian Brück wird das als “Düssel-Flaneur” zwar nicht ändern, versucht es aber trotzdem. Schon mehrere Jahre läuft sein Projekt, die Düssel von der Mündung bis zur Quelle abzulaufen. Doch manchmal kommt er auch vom Weg ab – und entdeckt dann den Ort, von dem aus man sowohl die Skyline von Düsseldorf als auch die von Köln sehen kann.“
Westdeutsche Zeitung, 31. März 2018
“Ein Flaneur macht die Düssel weltberühmt: Es stand bitter um den Bekanntheitsgrad unseres namensgebenden Flüsschens. Dann kam Sebastian Brück.” Im Rahmen eines Themen-Schwerpunkts über “Flanieren” wurde auch die zweite Blog Folge “Unterwegs von der Zicke bis zur Röhre” abgedruckt.“ (online hier nachzulesen).
Theycallitkleinparis.de, 5. Juni 2018:
Westdeutsche Zeitung (Düsseldorf), 13. Juli 2018:
“Neue Wege für den Düssel-Flaneur” (Interview): “Sebastian Brück veröffentlicht im Internet Geschichten eines Ich-Erzählers und seines besten Freundes, die die Düssel von der Mündung bis zur Quelle entlanglaufen. Für unsere Redaktion schreibt er nun Kolumnen, in denen die beiden Figuren in der ganzen Stadt unterwegs sind – und auch mal nach Köln schauen. (…)”
Westdeutsche Zeitung (Kreis Mettmann), 28. Juni 2018:
“Immer an der Düssel entlang”: “(…) Aber ist es wirklich das, was uns mit einem Fluss verbindet? Sind es nicht vielmehr die Geschichten, die mit ihm zusammen geschrieben werden? Wir könnten beim Düsselflaneur Sebastian Brück vorbeischauen, der seit vier Jahren an ihrem Ufer entlang wandert und seine Erlebnisse in einem Blog festhält. (…)”
Interview im Düsseldorfer Anzeiger, 5. Oktober 2018:
„Für unsere Serie „Stadtgespräch“ sprechen wir mit Düsseldorfern darüber, wie sie ihre Stadt sehen, was sie an ihr schätzen — und was nicht. Diesmal war Sebastian Brück unser Gesprächspartner. Brück ist Journalist, Autor und Blogger.“
Rheinische Post, 2. Juni 2015:
“Eine Liebeserklärung an die Düssel: Die Düssel wird von den Düsseldorfern vernachlässigt, findet Sebastian Brück. Er will das ändern und läuft den Fluss von der Mündung bis zur Quelle ab – und schreibt darüber in seinem Blog `Düssel-Flaneur´”
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