Hanns Heinz Ewers in 10 Zitaten

Der Schriftsteller Hanns Heinz Ewers um 1921,
Hanns Heinz Ewers, 1921. Foto: Rheinisches Literaturarchiv, Nachlass Ewers

Prominente Zeitgenossen über den Schriftsteller Hanns Heinz Ewers (1871-1943)

 

„Es wird sicherlich heute noch viel, viel Schlechteres produziert und gedruckt als dieses Buch.“

STEFAN ZWEIG über das Ewers-Debüt Der gekreuzigte Tannhäuser, Das Literarische Echo, September 1902


„Aber wenn er lacht, kann man ihn leiden – das sagte ich, als ich ihn kennen lernte sofort. Wir waren oft zusammen im Café Secession.“

ELSE LASKER-SCHÜLER über Hanns Heinz Ewers, September 1909, Brief an Paul Zech.


„Mittags. Hanns Heinz Ewers im Klub. Gespräch über Lebensgebiete des Willens. Mädchenhafte Physiognomie, etwas affektiert rohe Form.“

WALTHER RATHENAU, Tagebuch, 3. Februar 1912


„Ein transzendenter Weinreisender.“

KARL KRAUS über Hanns Heinz Ewers, Die Fackel, Februar 1913


„Der Blondin ist ein Poseur.”

KURT TUCHOLSKY über Hanns Heinz Ewers, Die Weltbühne, November 1921


„Ein immer zuverlässiger und selbstloser Freund […], der hinter der Pose des Rohlings und Satanisten den stets sprungbereiten Eifer versteckte, anderen aus jeder Patsche zu helfen.“

ERICH MÜHSAM: „Unpolitische Erinnerungen“, 1927


In der heutigen Generation wird die deutsche Horrorliteratur am hervorragendsten durch Hanns Heinz Ewers vertreten, der in seinen düsteren Schöpfungen wirkungsvoll Kenntnisse in moderner Psychologie zur Anwendung bringt.“

H.P. LOVECRAFT: „Die Literatur der Angst. Zur Geschichte der Phantastik“, 1927


„So I just live my own stories.”

HANNS HEINZ EWERS in einem Brief an seine amerikanische Ehefrau Josefine Ewers-Bumiller, angesichts eines fortbestehenden Publikationsverbots in der NS-Diktatur, März 1941


„Jennylein, was war ich für ein Esel.“

HANNS HEINZ EWERS zu seiner Sekretärin Jenny Guhl, kurz vor seinem Tod am 12. Juni 1943 in Berlin


 

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